Sieghartskirchen ist mit über 61 km² und 24 Katastralgemeinden eine ausgeprägte Streusiedlungsgemeinde: Die Bausubstanz zieht sich von den älteren Landhäusern in den Flysch-Wienerwald-Hanglagen im Südosten (Ried am Klosterberg, Wagendorf) bis zu den jüngeren Pendler-Einfamilienhäusern in den Molasse-Lagen entlang der Wiener Straße B19. Für uns heißt das: von Elsbach über Kogl, Dietersdorf und Henzing bis Rappoltenkirchen sehr unterschiedliche Böden – originales Massivparkett und Dielen in den Altbeständen, abgewohntes Laminat und Teppich in den Siedlungshäusern der 70er und 80er.
Unser häufigster Auftrag hier: müdes Parkett und alte Dielen schleifen, kitten und neu ölen, statt sie herauszureißen. Massivholz lässt sich vier- bis sechsmal abschleifen – nach zwei, drei Tagen sieht ein solcher Boden oft besser aus als jeder neue. Wo der Belag am Ende ist, tauschen wir komplett: Altbelag raus, Kleberreste fräsen, Untergrund spachteln, dann Eichen-Landhausdiele, Fischgrät, Vinyl oder Großformatfliesen. Und wo der Estrich nicht mehr mitspielt, sanieren wir den gesamten Aufbau samt Abdichtung.
Weil sich Sieghartskirchen über so viele Dörfer verteilt, planen wir die Anfahrt aus dem benachbarten Katzelsdorf an der Perschling in kompakten Arbeitsblöcken – Sie zahlen keine Leerzeiten, und die erste Besichtigung samt Anfahrt ist kostenlos. In den weit auseinanderliegenden Ortschaften ist gerade das ein Vorteil: Wir sitzen im selben Bezirk und kennen die Wege. Bad- und Malerarbeiten koordinieren wir auf Wunsch gleich mit.