Der Baubestand in Neulengbach ist außergewöhnlich vielschichtig: gründerzeitliche Bürgerhäuser und Zwischenkriegs-Villen im typischen Wienerwald-Sommerfrische-Stil, dazu historische Ortskerne in St. Christophen, Markersdorf oder Ollersbach und viele einzeln stehende Landhäuser über 15 Katastralgemeinden. In fast all diesen Häusern liegen unter Teppich oder Laminat noch originale Riemen- und Dielenböden, die sich lohnen, gerettet zu werden.
Unser Schwerpunkt in Neulengbach ist deshalb nicht das Verkaufen neuer Böden, sondern das Aufarbeiten der bestehenden: Wir schleifen Eichenparkett und alte Dielen staubarm mit abgesaugten Bandmaschinen, spachteln Fugen und Fehlstellen und versiegeln anschließend – lackiert oder geölt, je nach Nutzung und Charakter des Hauses. Für gepflegte Wienerwald-Villen ist eine geölte Oberfläche oft die schönere, reparaturfreundlichere Wahl.
Eine regionale Besonderheit: Neulengbach sitzt auf Molasse-Untergrund (Sand, Schluff, Ton, Löss) rund um den Konglomerat-Schlossberg. Das bedeutet in älteren Erdgeschossen und Souterrains erhöhte Feuchteempfindlichkeit. Wir messen die Restfeuchte im Estrich und im Holz, bevor wir versiegeln – denn ein zu früh geschlossener Boden auf feuchtem Untergrund wirft später Schüsseln oder Fugen. Erst wenn die Werte stimmen, wird die Oberfläche gemacht.